Rentenkommission legt Abschlussbericht vor und bestätigt viele zentrale Forderungen der AfD.

Rentenkommission legt Abschlussbericht vor und bestätigt viele zentrale Forderungen der AfD.

Christian Reck rente Rentenkommission legt Abschlussbericht vor und bestätigt viele zentrale Forderungen der AfD.

Die Rentenkommission hat ihre Vorschläge für die Zukunft der Altersvorsorge vorgestellt. Dabei wird deutlich: Etliche Forderungen, für die wir lange verspottet wurden oder die als unrealistisch und unbezahlbar präsentiert wurden, finden sich nun im Bericht wieder. Dazu gehören Themen, die wir bereits seit Jahren mit unseren Anträgen in den Bundestag eingebracht haben:

✔️ eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent als Zielgröße für eine lebensstandardsichernde Rente

✔️ die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus dem Bundeshaushalt statt aus den Beiträgen der Arbeitnehmer

✔️ die Einbeziehung von Bundestagsabgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung

✔️ der Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge und der massive Abbau von Bürokratie

✔️ ein Freibetrag für gesetzliche Renten in der Grundsicherung

Diese Punkte gehen bereits in die richtige Richtung. Aber: Gleichzeitig enthält der Bericht jedoch wieder Vorschläge, die Millionen Arbeitnehmer, Rentner und Selbstständige zusätzlich belasten würden:

❌ Das Renteneintrittsalter soll künftig an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Nach den Berechnungen der Kommission bedeutet das perspektivisch eine weitere Anhebung bis hin zur „Rente mit 70“.

❌ Neu gegründete Selbstständige sollen verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – ohne echte Wahlfreiheit.

❌ Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte soll abgeschafft werden.

❌ Mit einer obligatorischen gesetzlichen Kapitalrente sollen zusätzliche Pflichtbeiträge auf den Lohn erhoben werden.

Das ist mit uns nicht zu machen! Überfällige Reformen zu einem Gesamtpaket mit neuen Belastungen zu verschnüren und anschließend als alternativlos zu präsentieren, ist unehrlich. Dieses Spiel kennen wir bereits – und wir lehnen es entschieden ab.

Wer 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, hat eine sichere und auskömmliche Rente mehr als verdient – ohne länger arbeiten zu müssen und ohne neue Zwangsabgaben. Die Folgen jahrelanger politischer Fehlentscheidungen gehören nicht auf die Schultern der Rentner.

Freilich, ein Kommissionsbericht ist kein Gesetz. Über jede einzelne Maßnahme wird also der Bundestag entscheiden müssen. Für uns gilt: Was sinnvoll ist, sollte umgesetzt werden. Was Arbeitnehmer, Rentner und Selbstständige zusätzlich belastet, muss im Keim erstickt werden.

Leistung muss sich lohnen – auch und gerade im Alter.